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descriptionAbgebrannte Streichhölzer
Erschöpft, müde, wie ausgebrannt – so fühlt sich jeder einmal. Bei Menschen mit Burnout entwickelt sich dieser Zustand zum Lebensgefühl.
descriptionMann vergräbt Gesicht in Händen.
Burnout kann viele Gesichter haben: Erschöpfung, Reizbarkeit oder Schmerzen sind typische Symptome. Oft bleibt das Syndrom deshalb unerkannt.
descriptionPsychotherapie
Psychotherapie und Medikamente können helfen, Burnout in den Griff zu bekommen. Dabei ist die Eigeninitiative des Betroffenen gefragt.
descriptionGeschäftsmann
Burnout ist ein Prozess. Mit gezielten Strategien können Sie das Burnout-Risiko senken, indem Sie Stress abbauen und Lebensfreude tanken.
descriptionFrau liegt entspannt in einer Wiese.
Burnout ist kein unausweichliches Schicksal – jeder kann etwas dafür tun, aus dem ausgebrannten Zustand herauszukommen oder ihn gar zu vermeiden.
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Burnout: ein Erschöpfungszustand mit vielen Facetten

Schlafstörungen, Leistungsabfall, Bluthochdruck – das sind nur einige Symptome des Burnout-Syndroms. Da die Erkrankung so vielfältig ist, wird sie oft nicht diagnostiziert. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt, wenn Sie einige der folgenden Symptome für Burnout an sich erkennen.

Im Überblick



Symptome des Burnout-Syndroms

Die Symptome, die beim Burnout-Syndrom auftreten, sind nicht einheitlich. Sie können sich von Betroffenem zu Betroffenem stark unterscheiden. Meist leiden Menschen mit Burnout unter einer Mehrzahl an psychischen wie auch körperlichen Symptomen, die nicht plötzlich vorhanden sind, sondern sich schleichend entwickeln.

Im Folgenden aufgeführt finden Sie einige häufige psychische Symptome und Reaktionen, die jedoch nicht alle auftreten müssen:
  • Erschöpfung
  • Verlust der Regenerationsfähigkeit
  • Gleichgültigkeit und emotionaler Rückzug (von der Arbeit, Kollegen, Klienten, Freunden)
  • Vermeidung von Kontakten
  • Schuldzuweisungen, Aggressivität, Reizbarkeit, Zynismus
  • Angst
  • Alkohol-, Nikotin-, Drogenmissbrauch
  • Leistungsabfall, Flüchtigkeitsfehler
  • Dienst nach Vorschrift
  • Verflachung des emotionalen, geistigen und sozialen Lebens, Desinteresse
  • Vermindertes Selbstwertgefühl
  • Pessimistische Zukunftsaussichten
  • Verzweiflung, Hilflosigkeit
  • Hoffnungslosigkeit, Suizidgedanken
Neben diesen Gefühlen und Verhaltensweisen leiden Betroffene zudem meist unter körperlichen Beschwerden, für die keine organische Ursache gefunden werden kann. Das heißt, sie sind psychosomatisch bedingt. Zu den körperlichen Symptomen, die bei Burnout auftreten können, gehören unter anderem:
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Die Diagnostik

Die Diagnose Burnout-Syndrom ist nicht leicht zu stellen: Sowohl die psychischen als auch die körperlichen Symptome können von Betroffenem zu Betroffenem stark variieren.

Häufig suchen Menschen mit Burnout zunächst wegen ihrer körperlichen Symptome wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Schlafstörungen einen Arzt auf. Deshalb gilt es in einem ersten Schritt mögliche organische Ursachen für diese Beschwerden auszuschließen. Beispielsweise sollten in einer Laboruntersuchung die Schilddrüsenwerte gemessen werden. Denn eine Schilddrüsenunterfunktion kann ähnliche Symptome auslösen wie Burnout.

Um zur Diagnose Burnout zu gelangen, ist dann vor allem ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch wichtig. Ein erfahrener Arzt wird sich dazu Zeit nehmen und seinem Patienten detaillierte Fragen stellen, die ihm die Diagnose erleichtern. Im fortgeschrittenen Stadium des Burnout-Syndroms können auch Labor- und Herz-Kreislauf-Untersuchungen auffällige Werte aufweisen. Etwa können Veränderungen der Herzratenvariabilität, der Kortisolausschüttung oder der Menge der Geschlechtshormone im Blut festgestellt werden. Auch die Gerinnungsfaktoren können verändert werden.
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Burnout-Selbsttest

Leiden Sie ständig unter Erschöpfung? Fühlen Sie sich hoffnungslos? Greifen Sie oft zu Alkohol oder Zigaretten, um ihre Gefühle zu kompensieren? Machen Sie den Selbsttest und erfahren Sie, ob sie gefährdet sind, am Burnout-Syndrom zu erkranken. Können Sie viele Fragen mit „ja“ beantworten, sollten Sie mit Ihrem Hausarzt über ihre Lebenssituation und Gefühle sprechen:



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Trauriger Mann im Schlafzimmer
© Thinkstock
Rückzug aus gesellschaftlichem Leben: Viele Menschen mit Burnout ziehen sich zurück und wollen für sich sein.
Frau mit Schulterschmerzen
© Thinkstock
Psychosomatische Symptome richtig deuten: Burnout-Patienten leiden oft unter psychosomatischen Beschwerden, wie zum Beispiel Rückenschmerzen oder Essstörungen.
Ältere Frau beim Arzt
© Thinkstock
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt: Wenn Sie sich von Ihrem Alltag überfordert fühlen und keinen Ausweg aus der scheinbar hoffnungslosen Situation sehen, reden Sie mit Ihrem Hausarzt darüber.