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Symptome bei Allergien: Typ-IV-Reaktion



Selbst einem erfahrenen Arzt fällt es mitunter schwer, ein allergisches Kontaktekzem auf den ersten Blick von einer Neurodermitis, auch „endogenes Ekzem“ genannt, zu unterscheiden. Ein allergisches Kontaktekzem kann, wie eine Neurodermitis auch, schon bei kleinen Kindern auftreten, bei unter Dreijährigen sind allergische Hautreaktionen sogar öfter anzutreffen als bei älteren Kindern.

Das Ekzem unter dem Jeansknopf

Ein allergisches Kontaktekzem beschränkt sich nicht auf bestimmte Körperstellen wie die Gelenkbeugen, sondern tritt überall dort auf, wo die Haut mit dem Allergen in Berührung gekommen ist. Dort rötet sich die Haut nach einigen Stunden. Nach und nach entwickeln sich Bläschen, die Stellen beginnen zu schuppen und zu jucken. Typischerweise sind die Kontaktekzeme scharf begrenzt und betreffen nur die Stellen, mit denen die auslösende Substanz Kontakt hatte. Bei einer Nickelallergie findet der Arzt das Ekzem etwa unter der nickelhaltigen Armbanduhr oder an der Stelle, an der der Jeansknopf die Haut berührt. Meist juckt ausschließlich die Ekzemstelle. Wird der Auslöser gemieden, klingen Ekzem und Juckreiz nach wenigen Tagen ab.

Wenn der ganze Körper „blüht“

Wenn das Allergen weiterhin auf der Haut verbleibt, beginnt sie sich zu schuppen und zu verdicken. Schmerzhafte Risse können entstehen. Wirken die Kontaktallergene lange und intensiv auf die Haut ein, kann es zu sogenannten „Streureaktionen“ kommen. Dann sind die Hautveränderungen nicht mehr allein auf die Kontaktstellen begrenzt, sondern weiten sich aus und können manchmal die gesamte Hautoberfläche betreffen.
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